Infos

Sprechzeiten

Montag bis Freitag: 08:00 –12:00 und 16:00 – 18:00 Uhr sowie nach Vereinbarung

Mittwochnachmittag geschlossen

Adresse

Gesundheitszentrum Königstraße
Königstraße 12–14
42781 Haan
Karte

Telefon: 02129-2620
Kardiologie: 02129-7661

Sie erreichen uns mit den Buslinien 692 (Haltestelle Martin-Luther-Straße) sowie 784, 786 und O1 (Haltestelle Windhövel).

Notfallpraxen

Langenfeld

Am St. Martinus-Krankenhaus
Klosterstr. 32
40764 Langenfeld
Tel. 02173-909999

Ärztlicher Bereitschaftsdienst

Den ärztlichen Bereitschaftsdienst erreichen Sie bundesweit unter der einheitlichen Rufnummer 116117.

Rezept bestellen

Nachfolgerezepte können Sie per E-Mail bestellen und zu den Öffnungszeiten in der Praxis abholen.

Sie sind hier: Startseite Aktuelles Fit durch den Winter

Fit durch den Winter

So stärken Sie Ihr Immunsystem und beugen Erkältungen und Infektionen vor.

In der kalten Jahreszeit häufen sich lästige Erkältungskrankheiten und grippale Infekte. Man könnte meinen, dass das nasskalte Wetter unserem Immunsystem zusetzt und Viren und Bakterien deshalb ein leichtes Spiel hätten. Doch ganz so einfach ist es nicht.

Wer friert, bekommt nicht automatisch einen Schnupfen. Das weiß man schon seit vielen Jahren. Viren und Bakterien sind nicht nur im Winter aktiv. Wir sind ihnen das ganze Jahr über ausgeliefert. Warum aber treten Schnupfen, Husten, Heiserkeit, Halsschmerzen und Fieber vor allem in der kalten Jahreszeit auf? Und wie könnte man sich vor diesen Infekten schützen?

Einige Viren sind wetterfühlig

Einige Viren reagieren tatsächlich empfindlich auf eine bestimmte Witterung. So werden Influenza-Viren, die Erreger der gefährlichen Virusgrippe, durch die hohe UV-Strahlung in den Sommermonaten geschädigt, sodass sie sich kaum ausbreiten können. Erst wenn die UV-Strahlung im Winter abnimmt, nimmt ihre Gefährlichkeit zu.

Der Sommer, so kann man sagen, hält die Grippeviren in Schach. Denn sie mögen auch keine hohe relative Luftfeuchtigkeit. Im Sommer ist die Luftfeuchtigkeit aber in der Regel höher als im Winter, da die warme Sommerluft mehr Wasser speichern kann also die kalte Winterluft. In Innenräumen sinkt die relative Luftfeuchtigkeit durch die Heizung sogar noch weiter ab. Das sind ideale Bedingungen für den Grippevirus. Er kann sich ungehindert ausbreiten, weshalb es im Winter regelmäßig zu richtigen Grippeepidemien kommt.

Die Virus-Grippe ist übrigens eine schwere Erkrankung, die jedes Jahr viele Todesopfer fordert.  Deshalb sollten sich bestimmte Personengruppen gegen Grippe impfen lassen. Im Gesundheitszentrum Königstraße können Sie dafür jederzeit während der Sprechzeiten in die Praxis kommen.

Gegen Schnupfen und Erkältungsinfekte kann man sich nicht impfen lassen. Trotzdem kann man sich vor diesen Krankheiten schützen.

Nasenschleimhäute vorm Austrocknen schützen

Die trockene Heizungsluft in Innenräumen lässt unsere Nasenschleimhäute austrocknen. Das macht sie weniger widerstandsfähig gegen Viren und Bakterien. Rhinoviren, die Schnupfen auslösen, haben es deshalb im Winter sehr viel leichter, sich in der Nase festzusetzen und die Schleimhäute zu infizieren. Gegen das Austrocknen der Schleimhäute kann Nasensalbe oder pflegendes Nasenspray schützen.
Lüften verjagt die Krankheitserreger

Wohn- und Arbeitsräume werden bei kaltem Wetter seltener gelüftet. Dadurch steigt mit der Zeit die Konzentration von Viren und Bakterien in der Atemluft. Wir kommen deshalb im Winter sehr viel häufiger mit Krankheitserregern in Kontakt als im Sommer, wenn die Fenster den ganzen Tag offenstehen und wir uns auch sehr viel häufiger draußen an der frischen Luft aufhalten. Dadurch wächst die Ansteckungsgefahr. Abhilfe schafft regelmäßiges Stoßlüften. So befördern Sie die Viren mitsamt der verbrauchten Luft nach draußen.

Hände waschen schützt

Dinge, die von vielen Menschen angefasst werden, wie zum Beispiel Türklinken oder Griffe, sind regelrechte Keimschleudern. Wenn wir sie anfassen, übertragen wir die Viren und Bakterien auf unsere Hände. Auch beim Händeschütteln werden Keime übertragen. Und sobald wir uns dann an die eigene Nase fassen, ist die nächste Erkältung sehr schnell da. Gegen diesen Infektionsweg hilft schon einfaches Hände waschen mit ganz normaler Seife. Spezielle Hand-Desinfektionsmittel, wie sie in Krankenhäusern verwendet werden, können bei hoher Infektionsgefahr zusätzlich eingesetzt werden.

Vitamin D – das Sommervitamin fehlt im Winter

Die meisten Vitamine muss der Mensch mit der Nahrung zu sich nehmen. Ein Vitamin können wir jedoch selbst bilden: das Vitamin D. Man könnte es das Sommervitamin nennen, da es sich mit Hilfe der UVB-Strahlung der Sonne in unserer Haut bildet.

In den Wintermonaten ist die Sonnenintensität dafür aber zu niedrig und wir müssen es unserem Körper mit der Nahrung zuführen. Fisch ist ein guter Vitamin-D-Lieferant. Aal, Hering, Forelle, Lachs und Sardinen, aber auch Morcheln und Eier enthalten viel Vitamin D. Wer eine fischreiche Ernährung nicht schätzt, kann mit Hilfe eines Vitaminpräparats im Winter die ausreichende Versorgung mit Vitamin D sicherstellen.

Vitalisierungskuren zur Abwehrstärkung

Wer häufig unter Infekten leidet und etwas für seine Abwehrkräfte tun möchte, der kann das Immunsystem mit Hilfe einer ärztlichen Vitalisierungskur auf Trab bringen.

Bei einer ärztlichen Vitalisierungskur werden dem Körper lebenswichtige Vitamine über Spritzen oder Infusionen zugeführt. Das hat den Vorteil, dass die Vitalstoffe ohne den Umweg über die Verdauung direkt ins Blut gelangen. Der Vitamin-Cocktail ist auf die Bedürfnisse des Körpers zugeschnitten und enthält neben Vitaminen wichtige Mineralstoffe, die der körpereigenen Abwehr helfen, Viren und Bakterien zu bekämpfen.

Eine Infusion dauert rund 45 bis 60 Minuten. Bei einer Kur werden zwei Infusionen pro Woche über einen Zeitraum von fünf Wochen verabreicht.

Das Gesundheitszentrum Königstraße führt zum Beispiel Medivitan®-Kuren durch. Medivitan® ist eine B-Vitamin-Kur. Die Spritzen enthalten Vitamin B6, B12 und Folsäure. Jedes dieser B-Vitamine erfüllt wichtige Funktionen im Körper. Gemeinsam fördern sie die Stoffwechselprozesse in den Körperzellen. Ihre Dosierung ist optimal aufeinander abgestimmt.

Nicht nur Vitaminkuren helfen den Abwehrkräften des Körpers. Mit einer Thymus-Therapie lässt sich das Immunsystem ebenfalls stimulieren. Bei diesem alternativmedizinischen Verfahren werden Thymuspeptide zur Stärkung der Abwehrkräfte eingesetzt. Unsere Thymusdrüse steuert die Produktion von bestimmten Immunzellen, den T-Lymphozyten. Mit zunehmendem Alter nimmt die Aktivität der Thymusdrüse ab, wodurch der Körper anfälliger für Krankheiten wird. Die Thymustherapie wirkt diesem Prozess entgegen.

Jede dieser Immuntherapien sollte ausschließlich unter ärztlicher Aufsicht und nach vorheriger Bedarfsklärung durchgeführt werden. Ihr Arzt im Gesundheitszentrum Königstraße berät Sie gerne.